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Ausprobiert: Protein Brownie von Foodspring

by Isabell Deuer

Gesunde Brownies? Die Lösung kommt von Foodspring in Form eines Protein Brownie. Einfach Backmischung mit Milch vermengen, ab in den Ofen, fertig! Doch wie schaut es mit dem Geschmack aus? Sehen wir es uns einmal an!

Nach meinem intergalaktischen Reinfall der Smoothie Balls habe ich die Zubereitung des Protein Brownie ewig vor mich hergeschoben. Ich war durch den Test der Smoothie Balls jetzt ein wenig voreingenommen und traute mich nicht, die Brownies zu backen. Aber was soll man machen? Sie waren  im Paket drin, sie haben Geld gekostet, also mussten sie natürlich getestet werden.

Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Brownies!
Sie haben ihren Ursprung aus den USA, sind pappig schokoladig, kommen auf fast 500 kcal pro 100 g und es gibt sie in unzähligen Varianten. Wenn man einen kompletten Browniekuchen alleine verputzt, ist man zwar wortwörtlich death by chocolate, aber das war es dann auch wert.

 

 

Die Fitnessindustrie war natürlich nicht untätig und hat daraus eine nicht ganz so schlimme Kalorienbombe gezaubert: Einen Protein Brownie ohne zugesetzten Zucker, weniger Kohlenhydraten und Milchpulver von glücklichen Kühen. Dieser Brownie kommt von Foodspring und soll „wie eine Sünde“ schmecken. Dann backe ich also für das Abendessen als Nachtisch mal einen Protein Brownie. Und mal ehrlich: Es gibt schlimmeres, als einen Brownie zum Nachtisch.
Bevor wir jetzt aber nun endgültig losbacken, werfen wir einen Blick auf…

 

…die Nährwerte des Protein Brownie!

 

Als Vergleich nehme ich jetzt einfach mal die Brownie-Fertigmischung von Dr. Oetker.

Ok… er hat 183 kcal weniger auf 100 g, 10,6 g weniger Fett, 34,8 g weniger Zucker und 35,1 g weniger Kohlenhydrate. Dafür 24,7 g mehr Protein (ist ja auch ein Protein Brownie. Da muss das so sein!) und 14,7 g mehr Ballaststoffe. In 100 g Protein Brownie Mischung stecken fast 3 komplette Wasa Vollkornknäckebrot! Das ist doch mal was.

 

Foodspring Protein Brownie

 

Man bekommt für 7,99 EUR 250 g Browniemischung und eine Pappform zum falten (ich bin gänzlich unbegabt in Origami, aber selbst ich habe es hingekriegt, die Schachtel korrekt zusammenzufriemeln) Man braucht also noch nicht mal die richtige Backform. Lediglich Milch sollte daheim sein.
Der Teig des Protein Brownie kommt dann bei 175° 15 – 20 min in den Ofen. Und was sieht man in der Pulvermischung? Es sind richtige Schokoladendrops drin! Echte Zartbitterschokoladendrops und davon gar nicht mal so wenige!!! Ich raste aus.

 

Foodspring Protein Brownie

 

Ich mag meine Brownies am liebsten schön pappig und knatschig. Deswegen kamen sie bei mir nur für 16 min in den Ofen. Bei 15 min waren sie nach der Stäbchenprobe noch ziemlich roh.
Die ganze Küche roch wie im Innern einer Schokoladenfabrik. Meine Vorfreude steigt und der Brownie soll nun ENDLICH fertig werden. Die Sache mit den Smoothie Balls ist fast vergessen… hat Foodspring hier etwa ins Schwarze getroffen?

Es war ein Abenteuer, den Brownie aus der Pappform zu kriegen – er klebte einfach unzertrennlich am Karton fest. Bei einer gefetteten Brownieform wäre das vielleicht nicht passiert. Aber während des Backens lief nichts aus, alles blieb in der Form. Den Ofen putzen müsst ihr also nicht.

 

 

Er sieht aus wie ein Brownie und schmeckt auch (fast) wie einer. Die Schokodrops sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die klebrig-schokoladige Konsistenz erreicht wird. Ohne die Drops würde ich die Backmischung sehr viel schlechter finden.
Allerdings wird der Protein Brownie ziemlich gummiartig, wenn er abkühlt. Man muss ihn wirklich noch in warmen Zustand essen. Der Geschmack ist okay und wenn man noch dunkle Schokolade als Topping nutzt, ist er bestimmt noch sehr viel besser. Aber die Konsistenz wenn er abgekühlt ist…
Machen wir es kurz: Preislich wieder sehr teuer, aber er ist essbar und geschmacklich in Ordnung. Abstriche zu einem „richtigen“ Brownie muss man bei Fitnessfood immer machen – deswegen kann ich den Werbeslogan „schmeckt wie Sünde“ nicht bestätigen.

Wenn ihr mal wirklich die perfekten Brownies machen wollt, schaut euch mal dieses Rezept an. Mehr Schoki geht nicht.

 

Unnützes Wissen über Brownies

  • Der Legende nach beauftragte Bertha Palmer, Besitzerin des Palmer House Hotel, 1893 ihren Hausbäcker damit, ein Gebäck zu kreiieren, was kleiner als ein Kuchen ist und sich gut zum Transport in Lunchboxen eignet. Heraus kamen Brownies mit Walnüssen und einer Aprikosenglasur. Das Palmer House Hotel gibt es auch heute noch und es werden dort immer noch nach dem Originalrezept von 1893 Brownies gebacken. Das Wort „Brownie“ kam allerdings zum ersten mal erst 1906 in Kochbüchern vor.
  • Am 08.12. ist der Tag des Brownie. Zumindest in den USA, dort feiert man am 08.12 den National Brownie Day.

 


6 comments

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6 comments

Anna 14. Mai 2018 - 19:02

Was bin ich froh, dass du den Brownie getestet hast. Ich schließe meine Augen immer zu, wenn ich bei foodspring bestelle und die Brownie Mischung als Werbung kommt hast du mal andere Rezepte ausprobiert , quasi gesunde brownies aus schwarzen oder kidney Bohnen ? Ich hatte mal ein Rezept mit schwarzen Bohnen und es hat mir ( aber nur mir ) sehr gut geschmeckt. Liebe grüße Anna

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Isabell Deuer 14. Mai 2018 - 19:59

Habe ich gern gemacht 😀 Finde Foodspring macht ziemlich penetrant Werbung. Sehe die auch ständig im TV 😀
An Brownies mit schwarzen Bohnen habe ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht rangetraut. Wollte es schon lange einmal ausprobieren, aber irgendwie habe ich es doch noch nicht gemacht. Schmeckt man da die Bohnen sehr heraus?

Liebe Grüße!

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Kurt 15. Mai 2018 - 21:29

Death by chocolate aber danke für den Bericht. An Fertig-Brownies hab ich mich noch nie gewagt, mache sie lieber selber

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Sarah 2. Juni 2018 - 6:42

Wow das sieht so so gut aus!!!
Yummi <3 Da hätte ich jetzt auch gern etwas von 🙂

Liebst, Sarah von Belle Mélange

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Sarah Marie 27. Juli 2018 - 7:53

Sieht zwar gut aus, aber wie ich mir schon gedacht habe, ists geschmacklich nicht so nice. Das ist so schade an Fitness Food!

Liebe Grüsse,
Sarah Marie / http://www.xoxsarahmariex.com

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Isabell Deuer 30. Juli 2018 - 6:28

Das stimmt absolut. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass ich mal megaleckeres Fitnessfood finde, wo man keine Abstriche im Geschmack und den Nährwerten machen muss 😀

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