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Xukkolade Vollmilch – Wie schmeckt’s?

by Isabell Deuer

Xukkolade: Bist du auf der Suche nach einer Schokolade ohne zusätzlichen Zucker, ohne Süßstoffe und die für Diabetiker geeignet ist? Dann könnte das hier genau das richtige für dich sein!

Ich trau mich noch mal. Nachdem ich von Fit’n’Female die Low Carb Schokolade Chocogasm probiert habe, ist nun Xukkolade an der Reihe. Hierbei handelt es sich um keine Low Carb Schokolade, aber dafür kommt Xukkolade komplett ohne zusätzlichen Zucker und ohne Süßstoffe aus. Da ich diesmal auf irgendwelche Experimente verzichten wollte, entschied ich mich für die gute alte Vollmilchschokolade. Xukkolade gibt es in vielen verschiedenen Sorten:

 

Von links nach rechts: Weiße Schokolade, Vollmilch, Edelbitter, Salty Caramel, Crunchy Coconut, Erdbeer-Joghurt.

Xucker
hat ein breites Sortiment an Produkten ohne Zucker und Süßstoff, wie Marmelade, Schokobrotaufstriche, Bonbons und Backzutaten.

Als Zuckeraustausstoff wird hier Xylit verwendet. Xylit wird unter anderem auch in Wigleys Kaugummi eingesetzt, da es eine karieshemmende Wirkung besitzt. Theoretisch müsste man also keine schlechten Zähne bekommen, wenn man Xukkolade verputzt. Diese Angabe ist wie immer ohne Gewähr und bei Risiken und Nebenwirkungen… na ihr wisst schon.
Löst sich Xylit im Speichel, entzieht es der Umgebung Wärme und erzeugt auf der Zunge einen Kühleffekt, der ähnlich beschrieben wird wie die leichte Frische von Menthol. Und das stimmt tatsächlich. Der gleiche Effekt tritt auch bei Eiskonfekt auf, hier entzieht nicht das Xylit die Wärme im Mund, sondern das dort verwendete Kokosfett.
Auch für Diabetiker ist diese Schokolade eine echte Alternative, da Xylit den Blutzuckerspiegel nur wenig beeinflusst.

 

Hier einmal die Nährwerte im Vergleich zu einer Tafel Milka Vollmilchschokolade. Xukkolade hat gering weniger kcal und Kohlenhydrate, dafür mehr Fett und Eiweiß. Bei den Zuckerwerten hat ganz klar die Xukkolade die Nase vorn. Auch der Kakaoanteil ist mit 42% für eine Vollmilchschokolade relativ hoch, Milka Alpenmilch kommt hier auf „mindestens 30%“.

 

Wie schmeckt die Xukkolade denn nun?

Riechen tut sie schon mal wie eine ganz normale Vollmilchschokolade.
Mit dem Geschmack ist es so eine Sache. Im Vergleich zur Fit’n’Female Chocoholica ist diese Schokolade hier wirklich gut. Nur irgendwie schmeckt sie mir persönlich nicht schokoladig genug. Ich weiß nicht, wie die anderen Sorten schmecken, insbesondere Zartbitter. Aber für mich kann es generell nicht genug Schokolade sein.
Wenn man sich dazu entscheidet, eine Schokolade ohne Zucker zu probieren, muss man ganz klar kleine Abstriche im Geschmack machen.

Ich habe diese Tafel mit ein paar Leuten geteilt, ohne sie darauf aufmerksam zu machen, was sie da gerade schnabulieren. Einige merkten überhaupt keinen Unterschied. Anderen fehlte „irgendetwas“ und andere wiederrum dachten, es wäre Eiskonfekt. Hier gehen also die Geschmäcker sehr auseinander, aber niemand fand die Schokolade fürchterlich.

 

Xukkolade

 

Sieht aus wie Schokolade, riecht wie Schokolade, schmeckt (fast) wie Schokolade.

 

 

 


11 comments

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11 comments

Mona 13. Februar 2018 - 12:20

Sehr spannend… ich bin ja ein totaler Schokoholic, spannend zu testen wäre es dennoch mal 🙂
Liebe Grüße, Mona

Reply
Isabell Deuer 15. Februar 2018 - 14:17

Auf jeden Fall 🙂 ich finde es super, dass sie Diabetiker geeignet ist. So kann man auch mal ein Stückchen mehr nehmen.
Liebe Grüße!

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Frauke 15. Februar 2018 - 12:42

Probieren würde ich die Schokolade auch. Bis auf Xylit statt Zucker bin ich von den Inhaltsstoffen allerdings auch nicht sonderlich angetan gegenüber normaler Schokolade. Ich weiß leider nicht mehr welche Marke es war (müsste ich meine Ernährungstherapeutin mal wieder kontaktieren), aber ihre favorisierte Schoki kommt mit 3, rein natürlichen Zutaten aus. Ich hab mal ein Stück Zartbitter probiert, fand ich okay. Kakao, Kokosblütenzucker und eins war es noch. Kostet dafür aber auch reichlich. Da ich zu Hause Hunde habe kommen mir eigentlich keine Xylit-Produkte in den Einkaufskorb – außer meiner Zahnpasta.
Liebe Grüße

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Isabell Deuer 15. Februar 2018 - 14:25

Das hört sich auch interessant an! Ich habe noch nie Kokosblütenzucker probiert und bis gerade eben kannte ich es auch ehrlich gesagt gar nicht, aber als pflanzliche Alternative auf jeden Fall spannend. Gerade wenn die Schokolade relativ teuer ist, futtert man nicht die ganze Tafel auf einmal weg 😀 zumindest geht es mir so. Xylit finde ich per se nicht schlecht. Da die Nachfrage so groß ist, wird es meistens industriell hergestellt, es gibt auch Xylitsorten, die pflanzlich, aus Holzzucker von Buchen oder Birken gewonnen werden. Die kenne ich allerdings geschmacklich nicht. Für Hunde ist Xylit giftig, da muss man natürlich sehr aufpassen.

Liebe Grüße!

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Laura 15. Februar 2018 - 13:01

Ich finde die Schokolade auch sehr lecker. Zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber eine gute Alternative, da man auch nicht direkt so viel davon isst.
Ich habe bisher aber nur die weiße Schokolade probiert. Vielleicht wage ich mich irgendwann nochmal an die anderen Sorten 😉
Danke für den ausführlichen Bericht 🙂

Viele Grüße Laura vom https://streuselsturm.blogspot.de

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Isabell Deuer 15. Februar 2018 - 14:28

Das stimmt! Ich habe auch nur 1, 2 Stückchen davon gegessen, die Tafel hielt wirklich lange (was bei mir sehr selten ist…) 😀 die weiße Schokolade hört sich auch super an. Ich glaube auch, dass ich mich da noch mal weiter durchprobieren muss.

Liebe Grüße!

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Andrea 15. Februar 2018 - 16:42

Ich würde sie auch mal probieren! Sehr interessant.

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emma-hambu 19. Februar 2018 - 19:39

Ich hab die Xukkolade auch mal probiert. Hab mir gleich so ein Set aus allen 6 Sorten bestellt. Noch nie hat eine Tafel Schoko so lange gehalten! Sie hat mir einfach nicht sonderlich doll geschmeckt. Schade eigentlich, deutlich gesünder ist sie ja.

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Isabell Deuer 20. Februar 2018 - 11:58

Mit dem Set habe ich auch zuerst geliebäugelt… aber ich dachte, die Chance das mir was nicht schmeckt, ist zu groß. Daher hab ich nur eine Tafel gekauft, wobei mich die anderen Sorten schon noch reizen würden 🙂

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somi1407 20. Februar 2018 - 21:59

Wo kann man die kaufen? Nur im Internet oder auch so im Handel?

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Isabell Deuer 21. Februar 2018 - 5:20

Ich meine, ich habe sie schon einmal im DM gesehen. Aber ansonsten kannst du die verschiedenen Sorten auch auf Amazon kaufen 🙂

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